Fußball verbindet die Menschen? Nicht die Aktionäre der Deutschen Telekom. Auf der Hauptversammlung kritisierten die Aktionäre das Sponsoring der Telekom beim FC Bayern. Zu teuer, meinen die einen. Sinnlos findes es die anderen. Und dann war da ja auch noch die Sache mit Hoeneß.

Ihrer Liste schräger Verordnungen hat die Europäische Kommission eine weitere hinzugefügt: Die Verbannung der Ölkännchen von Restauranttischen – jedenfalls, wenn Olivenöl darin ist. Die Absicht ist , wie so oft, gut. Allein, das neue Regulierungswerk wirft viele Fragen auf. Der Spott ist Brüssel sicher.

Tom Hayes ist der höchstrangige Banker, der im Libor-Skandal bisher verklagt wurde. Sein Fall sorgte schon für Spannungen zwischen Großbritannien und den USA. Jetzt platzte Hayes Ehefrau der Kragen. Auf Twitter holte sie zum Generalangriff aus.

Weil sich viele Ungarn eine konventionelle Beerdigung nicht mehr leisten können, hat die Regierung jetzt einen Plan. Die Menschen sollen die Arbeit der Bestatter selbst übernehmen: vom Waschen der Leichen bis zum Ausheben des Grabes.

Eines fehlt Audi auf dem Weg an die Premium-Spitze ganz sicher nicht: Pferdestärken. Im Sortiment der Bayern wimmelt es von Super-Kraftprotzen. Ein Problem droht dem Autobauer allerdings mit den verschärften Klimazielen.

Endlich Nägel mit Köpfen, so scheint es: Die Linke lässt den Euro-Ausstieg durchrechnen. Bei näherer Betrachtung ist das aber unmöglich.

Was für ein bemerkenswerter Abend in Berlin: Da plauderte eine völlig entspannte Regierungschefin auf Einladung der Frauenzeitschrift Brigitte ganz freimütig über Politik, Familie, Gott und die Welt. Eine Kanzlerin in dieser Form und in diesem Format dürfte bei der Bundestagswahl schwer zu schlagen sein.

Über Ursachen, Verlauf und Folgen von Spekulationsblasen sind schon ganze Tintenfässer vergossen worden. Doch die wichtigste Frage ist bis offen: Warum werden spekulative Blasen nicht rechtzeitig erkannt? Die Antwort ist eigentlich verblüffend einfach.

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will die Finanzmärkte zähmen und die Banken härter rannehmen. Auf der Veranstaltung der SPD unter der EZB-Turm stimmen ihm die anwesenden Bankenchefs vollmundig zu. Sie haben gelernt.

Während Gastronomen und Touristen in Berlin zum 1. Mai auf schönes Wetter hoffen, setzen die Sicherheitskräfte auf Regen und niedrige Temperaturen. Wenn es schüttet und kalt ist, geht die Gewaltbereitschaft in der Hauptstadt nämlich spürbar zurück. In diesem Jahr deutet aber vieles auf ein an Randale reiches Maifest hin.
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