
34:31 haben die Baltimore Ravens den Superbowl gegen die San Francisco 49ers gewonnen. Ein enger Ausgang des Endspiels in der Nordamerikanischen Footballliga NFL mit einem spektakulären Spielverlauf, so wie es sportbegeisterte Fans mögen. Doch geht es nach dem Superbowl-Indikator der Börsianer haben die Falschen gewonnen und es droht ein ungemütliches Börsenjahr. Kann man darauf etwas geben?
“Sell in May and go away” ist eine der bekanntesten Börsenweisheiten. Viele Experten geben nicht viel darauf. Aber im vergangenen Jahren sind die Kurse dem saisonalen Muster gefolgt. Und einiges spricht dafür, dass es in diesem Jahr ähnlich aussehen wird.

Auweia – auch das noch.
Niederlage der New England Patriots von der American Football Conference AFC im Finale des Super-Bowl, Niederlage gegen die New York Giants von der National Football Conference NFC.

Privatanleger kaufen und verkaufen immer zur falschen Zeit. Sie springen stets zu spät auf den Zug. Sie sind die „zittrigen Hände“ an den Märkten. So und ähnlich lauten die gängigen Vorurteile über Privatanleger.
Die Realität sieht anders aus. Beispiel gefällig? Im August, dem schlechtesten Börsenmonat des vergangenen Jahres, kauften Privatanleger so viele Aktien wie in keinem anderen Monat. Die Proteste gegen die Sparmaßnahmen in Griechenland und der Verlust des „AAA“-Ratings der USA kosteten den DAX damals mehr als 1.500 Punkte oder 20 Prozent. Privatanleger jedoch kauften in dieser Untergangsstimmung, an die sich selbst abgebrühte Börsenprofis nur ungern erinnern dürften, doppelt so viele Aktien wie sie verkauften.
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