Von Archibald Preuschat
Das waren noch Zeiten: In den 1980er Jahren sprach Schauspieler David Hasselhoff alias Michael Knight immer in seine Armbanduhr, um in der Serie Knight Rider Kontakt mit seinem Auto Kitt aufzunehmen. 30 Jahre später ist das Fahrzeug noch in der Entwicklung – die Uhr dazut gibt es jedoch schon. Zumindest beinahe.
So originell sind Armbanduhren, die Smartphone-Funktionen unterstützen eigentlich nicht. Der japanische Elektronikkonzern Sony brachte zum Beispiel unlängst eine auf den Markt, und gerüchteweise arbeitet Apple ebenfalls an einem eigenen Modell.
Gleichwohl, das italienische Unternehmen I’m aus Mailand ist stolz auf seine I’m watch. Ausschließlich in Italien wird sie gefertigt, also nicht “Made in China”.
Auf der futuristisch und etwas klobig anmutenden Uhr kann man Anrufe entgegennehmen, SMS, E-Mail und die letzten Facebook-Nachrichten lesen, oder eben Musik hören – auf Wunsch auch mit Kopfhörer.
Technisch ist die I’m watch dann auch weiter als andere Modelle, denn die Uhr hat ihr Eigenleben, ein auf Android basierendes Betriebssystem und einen eigenen App Store, erklärt I’m-Verkäufer Juan De la Coba. Nur ein Smartphone in der Jacken- oder Handtasche braucht der Träger immer noch, das mit der Uhr per Bluetooth verbunden wird. “Wir wollen mit der Uhr das Smartphone nur ergänzen, nicht ersetzen,” erklärt De la Coba.
Immerhin, nicht nur Android Smartphones, sondern auch das iPhone von Apple lässt sich mit der I’m watch verbinden. Windows Phone-Geräte und auch Blackberrys sollen folgen.
Der Preis von rund 299 Euro entspricht dem eines Mittelklasse-Smartphones, und wie das Mobiltelefon auch, muss sie spätestens am zweiten Tag aufgeladen werden.




[...] nur von anderen Firmen gesehen. Das italienische Unternehmen I’m hat zum Beispiel kürzlich seine „I’m Watch“ auf den Markt gebracht. Auf der futuristisch und etwas klobig anmutenden Uhr kann man Anrufe entgegennehmen, SMS, E-Mail [...]